Vivare für Berufserfahrene

Nächster Karriereschritt als erfahrener Ergotherapeut/in

Wir setzen in unserem Team auf Vielfalt und heißen Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten jeden Alters und jeder Erfahrungsstufe willkommen.

ergotherapie

Unsere Leistungen

Im Vivare Gesundheitszentrum behandeln wir alle psychischen Erkrankungen.

Gesetzlich- und privatversicherte Patienten sind willkommen. Unser Leistungsangebot richtet sich an Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche.

“Meine Aufgabe als Ergotherapeutin ist es, Menschen dabei zu helfen, ihre inneren Stärken und Fähigkeiten zu entdecken und zu nutzen.

Melina Gilhaus

Psychisch-funktionelle Ergotherapeutin

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Rollen und Verantwortung

Schlüsselrollen und Verantwortlichkeiten

Wir arbeiten gemeinsam daran, dass Du nicht nur über ausgezeichnete ergotherapeutische Fähigkeiten verfügst, sondern auch die Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Patientinnen und Patienten in der psychisch-funktionellen Ergotherapie verstehst und zielgerichtet therapierst.

Bewertung von der Verfassung und den Bedürfnissen eines Patienten

Beurteilung der Heim- und Arbeitsumgebung eines Patienten und Anpassungsvorschläge, um den Bedürfnissen des Patienten gerecht zu werden und die Unabhängigkeit zu verbessern

Bewerten und dokumentieren von Fortschritten zu Evaluations-, Abrechnungs- und Berichtszwecken

Entwicklung von Behandlungsplänen zur Erfüllung der Bedürfnisse eines Patienten und zur Unterstützung bei der Erreichung spezifischer Ziele


DEINE ARBEIT

Wie sieht ein typischer Arbeitstag als erfahrener Ergotherapeut bei Vivare aus?

Bei Vivare besteht ein typischer Tag aus einer Mischung aus Patientenkontakt, gemeinsamer Arbeit und beruflicher Weiterentwicklung – hier ein kleiner Einblick, wie Dein Tag aussehen könnte.

Schritt 1

Team Huddle und die ersten Therapien

Du kommst im Büro an und wirst Zeit haben, Dich auf die Patientinnen und Patienten der ersten Tageshälfte vorzubereiten. Deine Standortleitung wird mit Euch im Team ein Kurzmeeting zur Tagesbesprechung durchführen. Danach geht es dann in die ersten Sitzungen.

schritt 2

Mittagspause!

Deine Mittagspause kannst Du mit Deinen Kolleginnen und Kollegen im gemeinsamen Aufenthaltsraum verbringen. Einmal pro Woche laden wir Euch zum gemeinsamen Mittagessen ein und lassen uns etwas Leckeres aus der Umgebung liefern.

schritt 3

Die zweite Tageshälfte

Nach dem Mittagessen kannst Du die Gespräche für die zweite Tageshälfte vorbereiten und dann Deine Sitzungen beginnen.

schritt 4

Sitzungen am Nachmittag

Nun beginnen die Sitzungen am Nachmittag. Du hast dich bereits vorbereitet nach der Mittagspause und kannst nun gezielt und fokussiert mit Deinen Behandlungen starten.

schritt 5

Lass den Tag ausklingen!

Nimm Dir zum Ende des Tages noch etwas Zeit, um den Tag Reveu passieren zu lassen und Deine Gedanken zu sortieren – bereite Dein Therapiezimmer vielleicht schon einmal für den kommenden Tag vor!


EIN ARBEITGEBER MIT PERSPEKTIVE

Spezialist/in oder Leitung

Bei Vivare hast Du die Möglichkeit, Dich auf zwei unterschiedliche Karrierepfade zu begeben.

KARRIERELEITER: SPEZIALIST

Karriereweg zur Spezialist/in

1
Ergotherapie Studium beendet

Deine Ausbildung zum/zur Ergotherapeut/in bzw. Dein Studium der Ergotherapie (B.Sc.) hast Du abgeschlossen.

2
Einsteiger-Ergotherapeut

Gemeinsam mit Deiner/Deinem Mentor/in nutzt Du die ersten Monate, um Dich fachlich sowie persönlich weiterzuentwickeln. 

3
Berufserfahrener-Ergotherapeut

Du hast bereits mehrere Jahre Berufserfahrung als Ergotherapeut/in.

4
Spezialist

Du bildest Dich als Spezialist in einem Bereich weiter, entwickelst neu Therapiemethoden und bist erster Ansprechpartner für bestimmte Symptomatiken.

KARRIERELEITER: LEITUNG

Karriereweg zur Leitung

1
Ergotherapie Studium beendet

Deine Ausbildung zum/zur Ergotherapeut/in bzw. Dein Studium der Ergotherapie (B.Sc.) hast Du abgeschlossen.

2
Einsteiger-Ergotherapeut

Gemeinsam mit Deiner/Deinem Mentor/in nutzt Du die ersten Monate, um Dich fachlich sowie persönlich weiterzuentwickeln. 

3
Berufserfahrener-Ergotherapeut

Du hast bereits mehrere Jahre Berufserfahrung als Ergotherapeut/in.

4
Leitung

Hierbei übernimmst du als Führungskraft Verantwortung für ein Team, einen Standort oder eine Region. Ebenso leitest Du den Betrieb, verantwortest die Mitarbeiterführung und bist für die wirtschaftliche Performance verantworlich.

FAQS

Häufig gestellte Fragen

Hier findest Du einen Überblick über die meisten Fragen und Antwort unserer Bewerber/innen zusammengefasst:

Ergotherapie kann in der Behandlung psychischer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen. Die individuellen Ergebnisse sind abhängig von der Art und Schwere der psychischen Erkrankung sowie den individuellen Bedürfnissen und Zielen des Patienten oder der Patientin. Hier sind einige Vorteile der Ergotherapie bei psychischen Erkrankungen:

Verbesserung der Alltagsfähigkeiten: Ergotherapeut:innen können Menschen mit psychischen Erkrankungen dabei unterstützen, ihre alltäglichen Fähigkeiten zu verbessern, um die Selbstständigkeit und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern.

Bewältigung von Stress und Angst: Ergotherapeut:innen können Techniken zur Stressbewältigung und Angstreduktion vermitteln, um den Patienten dabei zu helfen, besser mit den angstbesetzten Situationen umzugehen.

Soziale Integration: Die Ergotherapie kann dabei helfen, soziale Fähigkeiten zu entwickeln oder wiederherzustellen, sodass die Betroffenen besser in der Lage sind, soziale Kontakte zu knüpfen und soziale Aktivitäten zu bewältigen.

Tagesstrukturierung: Die Strukturierung des Tagesablaufs ist bei vielen psychischen Erkrankungen – wie z.B. Depressionen – ein wesentlicher Baustein, um mit alltäglichen Herausforderungen umzugehen. Ergotherapeuten können bei der Entwicklung von Tagesplänen und Routinen helfen, um das Wohlbefinden und die Stabilität zu fördern.

Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten: Bei einigen psychischen Erkrankungen können kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Problemlösung beeinträchtigt sein. Ergotherapeuten können kognitive Übungen und Strategien anbieten, um diese Fähigkeiten zu verbessern, um so im Alltag effizienter mit schulischen oder beruflichen Anforderungen umzugehen.

Förderung der Selbstwahrnehmung: Ergotherapie kann dazu beitragen, das Bewusstsein für die eigenen Stärken und Schwächen zu stärken, was wiederum zur Verbesserung des Selbstwertgefühls und der Selbstakzeptanz beitragen kann.

Es ist wichtig zu beachten, dass die individuellen Behandlungserfolge bei psychischen Erkrankungen von vielen Faktoren abhängen, einschließlich der Mitarbeit des Patienten bzw. der Patientin, der Schwere der Erkrankung und der therapeutischen Beziehung zu dem oder der Ergotherapeut/in. Die Ergotherapie kann in der Behandlung psychischer Erkrankungen eigenständig oder als Teil eines umfassenden Behandlungsansatzes für psychische Erkrankungen fungieren, wozu auch Psychotherapie, Medikamente und andere Therapieformen eingesetzt werden können. Die individuelle Zielsetzung und die therapeutischen Ansätze sollten in enger Abstimmung mit dem behandelnden Fachpersonal entwickelt werden.

Die psychisch-funktionelle Ergotherapie für Kinder und Jugendliche zielt darauf ab, die psychosoziale und emotionale Entwicklung der jungen Patient/innen zu unterstützen und ihnen zu helfen, ihre Ziele im täglichen Leben zu erreichen. Der genaue Behandlungsansatz kann je nach den individuellen Bedürfnissen und Herausforderungen des Kindes oder Jugendlichen variieren, aber hier sind einige allgemeine Schritte und Techniken, die in der Therapie verwendet werden können:

Bewertung und Zielsetzung: Der Therapieprozess beginnt oft mit einer umfassenden Analyse des Kindes oder Jugendlichen sowie des Familiensystems, um seine Stärken, Schwächen und spezifischen Bedürfnisse zu identifizieren. Auf Grundlage dieser Bewertung werden individuelle Therapieziele festgelegt, die in Zusammenarbeit mit dem Kind, seinen Eltern und gegebenenfalls anderen Fachleuten entwickelt werden.

Therapieaktivitäten: Die Ergotherapeutin bzw. der Ergotherapeut verwendet eine Vielzahl von Aktivitäten und Übungen, um die motorischen, kognitiven, sozialen und emotionalen Fähigkeiten des Kindes zu fördern. Diese Aktivitäten können Spiele, handwerkliche Tätigkeiten, Übungen zur Fein- und Grobmotorik, kognitive Übungen und soziales Kompetenztraining umfassen.

Selbstregulation: Ein Schwerpunkt der Ergotherapie für Kinder und Jugendliche mit psychischen Herausforderungen liegt oft auf der Entwicklung von Selbstregulationsfähigkeiten. Dies kann beinhalten, wie man Stress bewältigt, emotionale Selbstkontrolle entwickelt und die Fähigkeit zur Problemlösung stärkt.

Alltagsfähigkeiten: Die Therapie kann auch darauf abzielen, die alltäglichen Fähigkeiten des Kindes zu verbessern, wie beispielsweise Schul- oder Hausaufgabenbewältigung.

Eltern- und Familienbeteiligung: Eltern und andere Familienmitglieder werden oft in den Therapieprozess einbezogen. Sie erhalten Anleitung und Unterstützung, um die therapeutischen Ziele des Kindes zu Hause und in der Schule umzusetzen.

Fortschrittsüberwachung: Die Ergotherapeutin bzw. der Ergotherapeut überwacht den Fortschritt des Kindes oder Jugendlichen während der Therapie und passt die Interventionen bei Bedarf an.

Es ist wichtig zu beachten, dass die genaue Vorgehensweise in der psychisch-funktionellen Ergotherapie stark von den individuellen Bedürfnissen des Kindes oder Jugendlichen abhängt. Die Therapie sollte auf die spezifischen Herausforderungen und Ziele des Einzelnen zugeschnitten sein. In einigen Fällen kann die Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten wie Psychologen, Psychiatern oder Schulberatern erforderlich sein, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten.

Eine Kinder- und Jugendtherapie sollte in Betracht gezogen werden, wenn ein Kind oder ein Jugendlicher emotionale, soziale oder psychische Probleme hat, die sein Wohlbefinden, seine Funktionsfähigkeit oder seine Lebensqualität beeinträchtigen. Hier sind einige häufige Anzeichen und Situationen, in denen die Inanspruchnahme von Kinder- und Jugendtherapie erwogen werden sollte:

Emotionale Probleme: Wenn das Kind anhaltende Traurigkeit, Ängste, Wutausbrüche oder andere emotionale Schwierigkeiten zeigt, die über das hinausgehen, was als normal für sein Alter betrachtet wird.

Verhaltensprobleme: Wenn das Verhalten des Kindes aggressiv, destruktiv oder disruptiv ist und dies zu Problemen in der Schule, zu Hause oder in sozialen Situationen führt.

Schulprobleme: Wenn das Kind Schwierigkeiten in der Schule hat, wie zum Beispiel schlechte schulische Leistungen, Konzentrationsprobleme oder wiederholte Disziplinarmaßnahmen.

Soziale Probleme: Wenn das Kind Schwierigkeiten hat, Beziehungen zu Gleichaltrigen aufzubauen, Freundschaften zu pflegen oder sich in sozialen Situationen angemessen zu verhalten.

Traumatische Erfahrungen: Wenn das Kind traumatische Ereignisse erlebt hat, wie z.B. Missbrauch, Vernachlässigung, Unfälle oder den Verlust eines geliebten Menschen, und diese Erfahrungen seine psychische Gesundheit beeinträchtigen.

Essstörungen: Wenn das Kind Anzeichen von Essstörungen wie Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating zeigt.

Entwicklungsverzögerungen: Wenn das Kind Entwicklungsverzögerungen in den Bereichen Sprache, Motorik oder soziale Fähigkeiten hat.

Verlustreaktionen: Wenn das Kind auf den Verlust eines geliebten Menschen oder auf Trennungen reagiert und Schwierigkeiten hat, mit diesen Verlusten umzugehen.

Angststörungen: Wenn das Kind an starken Ängsten oder Panikattacken leidet, die seine Fähigkeit, ein normales Leben zu führen, beeinträchtigen.

Depression: Wenn das Kind Anzeichen von Depression zeigt, wie anhaltende Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Schlafstörungen.

Zwangs- und Angststörungen: Wenn das Kind unter Zwangsstörungen oder anderen Angststörungen leidet.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Entscheidung für eine Therapie individuell – z.B. in Abstimmung mit den Bezugspersonen, ggf. auch dem Kinderarzt – getroffen wird. Die Eltern oder Erziehungsberechtigten sollten bei Bedarf professionelle Hilfe suchen und mit einem Therapeuten bzw. einer Therapeutin zusammenarbeiten, um eine angemessene Behandlung und Unterstützung sicherzustellen. Je früher die Probleme erkannt und angegangen werden, desto besser sind oft die Chancen auf eine erfolgreiche Bewältigung.

Unsere therapeutischen Praxen bieten eine geschützte Umgebung und ein erfahrenes Team, um die bestmögliche Therapie für Ihr Kind sicherzustellen. Wir zeichnen uns durch unsere engagierte Betreuung, maßgeschneiderte Therapiepläne und einen ganzheitlichen, interdisziplinären Ansatz aus, der darauf abzielt, die individuellen Bedürfnisse und Potenziale jedes Kindes zu erkennen und zu fördern. Bei uns stehen Ihr Kind und seine Entwicklung an erster Stelle.

Seit 2020 sind wir in Düsseldorf eine vertrauenswürdige Anlaufstelle für die Therapie psychischer Probleme bei Kindern und Jugendlichen.

IHRE FRAGEN BEANTWORTET

Lea Jung

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

0211 8797 9900

jobs@vivare-gesundheitszentrum.de

Düsseldorf, DE

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