Dyskalkulie

Essstörungen (Bulimie) in Düsseldorf verstehen und überwinden

Das Vivare Gesundheitszentrum bietet therapeutische Hilfe und Unterstützung bei Bulimie in Düsseldorf an. Als klassische psychosomatische Erkrankung kann Bulimie unbehandelt zu schweren gesundheitlichen Störungen führen und das Leben der Betroffenen stark belasten. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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Krankheitsbild der Bulimie

Bulimie ist eine Essstörung, die durch übermäßiges und unwiderstehliches Verlangen nach Nahrung gekennzeichnet ist. Das Verhalten der Betroffenen äußert sich in wiederholten, kurzen, aber intensiven Essanfällen. Betroffene fühlen sich im Anschluss meist durch die Heißhungerattacke schuldig und möchten das Essen wieder loswerden. Dies führen sie meist durch Erbrechen, Abführmittel, Fasten über längere Zeit oder exzessiven Sport oder Ähnliches herbei. Aus diesem Grund wird Bulimie auch als Synonym für Ess-Brech-Sucht gekennzeichnet.

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bulimie

Symptome und Anzeichen

Bei Heißhungerattacken kommt es häufig zu einem kompletten Kontrollverlust, wobei große Nahrungsmengen in kurzer Zeit konsumiert werden, insbesondere fett- und zuckerreiche Nahrungsmittel.

Die Betroffenen von Bulimie leiden unter einer obsessiven gedanklichen Beschäftigung mit dem Essen und empfinden stets unwiderstehliches Verlangen danach.

Die Folge von Heißhungerattacken zeigt sich bei den Betroffenen häufig an anhaltenden Scham- und Schuldbefühlen. Dabei wird die Selbstwahrnehmung beeinflusst und verstärkt häufig bestehende Selbstwertprobleme.

Betroffen leiden oft unter einer pathologischen Angst, um viel Gewicht zuzunehmen oder auch unter der Vorstellung, einfach zu dick zu sein.

Bei den Gegenmaßnahmen zum Nahrungskonsums versuchen die Betroffenen, den dickmachenden Effekt der Nahrung zu verhindern, beispielsweise durch selbstinduziertes Erbrechen, Abführmittelmissbrauch, Hungerperioden, Appetitzügler, Schilddrüsenpräparate oder Diuretika. Häufig werden auch exzessive Sportprogramme, Diäten und Fastenkuren durchgeführt.

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Ursachen und Einflussfaktoren

Wie bei den meisten psychischen Erkrankungen ist auch bei der Bulimie eine Kombination verschiedener Faktoren ursächlich. Diese Faktoren können genetischer oder neurobiologischer Natur sein oder durch äußere Umstände hervorgerufen werden. Die häufigsten Faktoren der Bulimie ähneln in etwa denen, die zu Magersucht führen, und können wie folgt klassifiziert werden:

  • Familiäre Veranlagung
  • ­ Selbstwertprobleme gefolgt von depressiven Symptomen
  • ­ Schwierigkeiten bei der Emotions- und Impulsregulation
  • ­ Pubertät und Persönlichkeitsmerkmale
  • ­ Soziokulturelle Einflüsse beziehungsweise der Druck des Schönheitsideals
  • ­ Langfristige strenge Diäten
  • ­ Zusammenhang mit Angststörungen

Verlauf und Folgeprobleme

Da Menschen mit Bulimie meist normalgewichtig sind, wird die Bulimie oft nicht erkannt und die Behandlung beginnt daher meist zu spät. Diagnostiziert werden kann die Krankheit erst, wenn sie über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten etwa zweimal pro Woche auftritt. Der Verlauf variiert mit dem Alter der Patienten. Die häufigsten Folgeprobleme längerer Nichtbehandlung sind:

  • Vergrößerung der Speicheldrüsen (Parotishypertrophie)
  • Störungen des Wasserhaushalts und Herzrhythmusstörungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Schäden am Zahnschmelz und ausgeprägte Karies
  • Entzündung der Speiseröhre
  • Einrisse der Speiseröhrenwand
  • Verletzungen der Handknöchel
  • Reflux, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und Verstopfung

Gerne helfen wir auch Ihnen dabei, Ihre Bulimie in Düsseldorf in den Griff zu bekommen!

Ziele der Essstörung in Düsseldorf bei Vivare

Im Vivare Gesundheitszentrum legen wir großen Wert auf individuell abgestimmte Therapien. Unser hochqualifiziertes Team hilft und begleitet Sie bei der Behandlung Ihrer anhaltenden Ess-Brech-Sucht in Düsseldorf vor Ort. Unser vorrangiges Ziel ist es, durch intensive Beratung und individuelle Betreuung gesunde Essgewohnheiten wiederherzustellen und dadurch emotionale und körperliche Stabilität im Alltag zurückzugewinnen. Die Betroffenen können bei uns soziale Kompetenzen entwickeln, ihr Krankheitsverständnis vertiefen und wertvolle Bewältigungstechniken erlernen.

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Therpaiemöglichkeiten

Therapeutische Behandlung von Bulimie

Im Vivare Gesundheitszentrum in Düsseldorf setzen wir verschiedene Therapieansätze zur Behandlung für Bulimie ein. Dabei legen wir großen Wert auf die Eigenmotivation und den Willen des Patienten, da der Therapieerfolg bei Bulimia nervosa maßgeblich davon abhängt. Unsere Therapiesitzungen finden sowohl in Einzel- als auch in Gruppentherapien statt und wir zielen darauf ab, die Familie oder Bezugspersonen in den Therapieprozess mit einzubeziehen. Das Team des Gesundheitszentrums Vivare bietet folgende Therapien an:

Psychotherapie

Psychotherapie spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Bulimie-Patienten, da sie den Aufbau einer vertrauensvollen Kommunikation und Interaktion ermöglicht. Dies wiederum ermöglicht es den Betroffenen, offen über ihre Ängste und Sorgen zu sprechen. Der Schwerpunkt der Psychotherapie liegt auf der Stärkung des Selbstwertgefühls und dem Aufbau eines realistischen Selbstbildes, das langfristig zur Genesung beiträgt.

Ergotherapie

Ergotherapeuten berücksichtigen die körperliche, geistige, emotionale und soziale Gesundheit, um eine individuelle Therapie zu gestalten, die spielerisch und erlebnisorientiert ist, um das Essverhalten sowie die Handlungsfähigkeiten und Entwicklung der jungen Patienten zu fördern.

Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie zielt darauf ab, das Selbstbewusstsein zu stärken, indem sie dysfunktionale Einstellungen zur Essstörung korrigiert und alternative, selbstwertsteigernde Bereiche fördert.

Einzel- und Gruppentherapie

Im Gesundheitszentrum Vivare finden neben den Einzeltherapien auch Behandlungen in der Gruppe statt. In der Gruppe können Betroffene von Bulimie erleben, dass sie nicht allein mit ihren Problemen sind, was bei der Reduktion von Scham und Isolation hilfreich sein kann. Die Gruppendynamik wirkt oft motivierend, eigene Veränderungen in Bezug auf Essgewohnheiten anzustreben. Gleichzeitig können die unterschiedlichen Perspektiven anderer Betroffener dazu beitragen, alternative Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

BEHANDLUNGSZEITEN:

Montag9:00 – 18:00 Uhr
Dienstag9:00 – 18:00 Uhr
Mittwoch9:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag9:00 – 18:00 Uhr
Freitag9:00 – 18:00 Uhr

Die Patientenanfragen können telefonisch oder per Email vereinbart werden.

Telefonisch sind wir von 08:00 – 18:00 Uhr (Mo-Fr) erreichbar.

WEGBESCHREIBUNG:

Helmholtzstraße 28

40215 Düsseldorf

0211 87979900

(nur für Kassenpatienten)

0211 87979082

(nur für Privatpatienten)

weitere

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Vivare Düsseldorf 2

Helmholtzstraße 28, 40215

021187979900 (Kassenpatienten)
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Siehe Öffnungszeiten

Psychoterapie
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Mittwoch9:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag9:00 – 18:00 Uhr
Freitag9:00 – 18:00 Uhr
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0221 29266112 (Kassenpatienten)
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Düsseldorf

Bulimie in Düsseldorf bei Vivare behandeln lassen

Im Vivare Gesundheitszentrum helfen wir Betroffenen, die unter Bulimie leiden durch gezielte Therapieansätze weiter. Vereinbare hierzu einfach einen Termin per Email oder telefonisch. Wir freuen uns auf das Erstgespräch.

FAQS

Häufig gestellte Fragen zur Bulimie in Düsseldorf

Alle Fragen rund um Bulimie in Düsseldorf werden hier vorab beantwortet:

Einige Studien deuten darauf hin, dass Anorexia nervosa und Bulimia nervosa eine Form der Depression sind, während eine Reihe anderer empirischer Studien auf einen engen Zusammenhang zwischen Essstörungen und Depression hinweisen. Besonders hervorzuheben ist eine Reihe von zufälligen Ähnlichkeiten zwischen Depression und Essstörungen auf der Ebene der Symptome und auf der Ebene der Neurotransmitter. Die große Vielfalt, die wir bei Anorexia nervosa und Bulimia nervosa finden, deutet jedoch darauf hin, dass dieser enge Zusammenhang mit Depressionen nur für eine Untergruppe dieser Patienten gilt.

Die ständige Beschäftigung mit dem Essen, die Suchtprozesse und Heißhungerattacken werden von den Betroffenen oft als sehr belastend empfunden, sodass es bei Bulimikern zu Depressionen, Angstzuständen, ADHS und Persönlichkeitsstörungen kommen kann. Dies kann zu Impulskontrollstörungen und selbstverletzendem Verhalten führen.

Anorexia nervosa und Bulimia nervosa weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch grundlegende Unterschiede auf. Beide Formen psychogener Essstörungen werden durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren verursacht, treten zusammen mit einer Vielzahl innerer oder psychiatrischer Begleiterkrankungen auf und neigen dazu, ineinander überzugehen oder aufeinander zu folgen. Ähnlichkeiten finden sich auch in den Techniken, die die Betroffenen im Krankheitsverlauf anwenden, wie z.B. selbstinduziertes Erbrechen und Abführmittelmissbrauch. Beide Störungen treten tendenziell häufiger beim weiblichen Geschlecht auf. Dementsprechend ist das durchschnittliche Erstmanifestationsalter bei der Anorexie niedriger als bei der Bulimia nervosa.

Die atypische Bulimie ist eine Form der Essstörung, die in den Diagnosekriterien der ICD-10 beschrieben wird. Sie liegt vor, wenn alle Hauptkriterien der Bulimia nervosa erfüllt sind, aber die atypischen Fälle weisen einige Unterschiede auf. Bei der atypischen Bulimie sind die Essanfälle und die damit verbundenen Gegenmaßnahmen seltener und treten in der Regel weniger als zweimal pro Woche über einen Zeitraum von weniger als drei Monaten auf.

Eine häufige Sonderform der atypischen Essstörungen ist auch die Binge-Eating-Störung. Die Betroffenen erleben, wie bei der Bulimie, Essanfälle mit Kontrollverlust, erbrechen sich aber nach den Essanfällen nicht und ergreifen auch keine anderen Maßnahmen zum Gewichtsverlust, wie Abführmittel oder exzessiven Sport.

Beide atypischen Essstörungen können für die Betroffenen sehr belastend sein und werden als störend angesehen.

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